fogetting us, forgetting everything
Heimweh.

Lange Zeit hatte ich Ruhe vor diesem sehnsuchtsartigen Gefühl, doch heute hat es mich wieder kackendreist am Kragen gepackt und hält mich seitdem in seiner Umarmung fest.

Mehr denn je, möchte ich einfach zurück, zurück zu meinen Freunden, zu den neuen Menschen, die ich heute halbwegs kennenlernen durfte, zurück in meine alte Schule, zu Lehrern, die ich kenne und die ich einschätzen kann. Und doch weiß ich, dass ich nicht zurück kann, die Wege sind verbaut, gecuppt und alleine schaff ich es nicht.

Ich frage mich jede Stunde, ob ich überhaupt noch einmal meine alten Freunde sehen kann, denn wo soll ich übernachten? Früher wäre das kein Problem, da wäre mein (nun Ex-)Freund da gewesen. Ich mein, gut, er hat mir angeboten, dass ich bei ihm auf dem Sofa schlafen kann, aber ich glaube nicht, dass er bis zu den Sommerferien soweit von mir losgekommen ist, dass ihm das keine Probleme bereiten würde. Alle anderen wohnen noch zu Hause, in festen Familien, bei denen man vielleicht 1-2 Nächte unterkommen könnte, aber doch keine 2-3 Wochen. Trotzdem möchte ich unbedingt zurück, möchte bekannte Gesichter sehen, Vertrautheit spüren, was unternehmen.

Ja, ich kann schlecht alleine sein und lange halt ichs auch nicht mehr aus. Jeden Tag alleine, zu Hause, hin und wieder mal was mit meiner Schwester oder meiner Mutter unternehmen. Freunde? Fehlanzeige. Ich brauche zu lange, um Vertrauen aufzubauen, hänge immernoch zu sehr an denen, die ich seit 6 bzw. 7 Jahren kenne und möchte eigentlich nicht wieder von vorne anfangen müssen. Aber was soll man machen, wenn man keine andere Wahl hat, als den gesamten Aufbauprozess einer Freundschaft durchzuziehen, der vielleicht umsonst ist, wenn die Person einfach nicht die Richtige ist.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

30.4.11 22:27
 


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